Willkommen beim Helmholtz-Verbund REKLIM!

 

Der Helmholtz-Forschungsverbund REKLIM (Regionale Klimaänderungen und Mensch) ist ein Forschungsnetzwerk von neun Forschungszentren der Helmholtz-Gemeinschaft, das verschiedene, kompetenzgetriebene Forschungsthemen in einem themenübergreifenden Ansatz vereint. REKLIM erarbeitet und überführt die gewonnenen regionalen Informationen zum Klimawandel in die gesellschaftliche Nutzung. In diesem Sinne kombiniert REKLIM regionale Beobachtungen, Prozessstudien und gekoppelte Modellsimulationen mit dem Fokus auf den regionalen Klimawandel und seine Beziehung zum Menschen. Hierbei arbeitet der Forschungsverbund Disziplinen- (einschließlich sozialwissenschaftlicher), Methoden- und Zentren-übergreifend. Der Forschungsverbund REKLIM hilft so, eine solide Basis für klimabezogene Entscheidungshilfen zu geben. Globale Klimasimulationen werden genutzt, um die Auswirkungen von Klimavariabilität und Klimaänderungen auf regionaler Skala mit verbesserten Modellierungssystemen für Zuordnungs- und Auswirkungsstudien zu untersuchen. REKLIM arbeitet als enges Netzwerk von Wissenschaftlern auf verschiedenen Karrierestufen, über Helmholtz-Zentren und wissenschaftlichen Fachgebieten hinweg. Es adressiert die komplette Kette von der Wissensgenerierung über den regionalen Klimawandel bis hin zum Handeln, um die Zivilgesellschaft in die Lage zu versetzen, den Klimaschutz und die Anpassung an den Klimawandel besser anzugehen. Der Wissenstransfer in die Gesellschaft ist ein wichtiger Teil der Arbeit von REKLIM. Darüber hinaus werden Entscheidungsträger über die Regionalen Klimabüros der Helmholtz-Gemeinschaft und das Climate Service Center Germany  bei der Beurteilung von Risiken und Chancen sowie bei der Entwicklung von Vermeidungs- und Anpassungsstrategien unterstützt.

klimafit erhält nationale BNE-Auszeichnung

8. November 2023

Der Fortbildungskurs „klimafit“ in der Erwachsenenbildung ist am 8. November 2023 mit der renommierten Nationalen Auszeichnung – Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) des Bundesministeriums für Bildung und Forschung und der Deutschen UNESCO-Kommission ausgezeichnet worden. In unterschiedlichen Kategorien wurden insgesamt 29 Initiativen geehrt, die Menschen mit innovativen Bildungsangeboten erreichen und dazu befähigen, aktiv und verantwortungsvoll an der Gestaltung einer nachhaltigen Zukunft mitzuwirken. Die Auszeichnung fand mit der Leiterin des Referats Bildung in Regionen, Bildung für nachhaltige Entwicklung im Bundesministerium für Bildung und Forschung Dr. Andrea Ruyter-Petznek, und dem Vizepräsidenten der Deutschen UNESCO-Kommission Prof. Dr. Christoph Wulf in Schwerin statt.

Die vollständige Pressemitteilung finden Sie hier (PDF).

Meldung der Nationalen Klimaschutzinitiative (NKI) vom 24. November 2023:
UNESCO-Auszeichnung für Fortbildungskurs „klimafit“ | Nationale Klimaschutzinitiative des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz

„Den Klimawandel anpacken!“ 

Eine Handreichung für den praktischen Klimaschutz auf lokaler und regionaler Ebene

Der Klimawandel ist ein globales Problem, für das Lösungen auf lokaler und regionaler Ebene gefunden werden müssen. Genau an diesem Punkt setzt das durch den Helmholtz Forschungsverbund „Regionaler Klimawandel und Mensch (REKLIM)“ geförderte Forschungsprojekt der Universität Hamburg „klimafit – Vom Wissen zum Handeln“ an.
Vor diesem Hintergrund veranstalteten REKLIM, WWF Deutschland und Universität Hamburg am 5. April 2022 das Symposium „Den Klimawandel anpacken!“ im Tagungswerk Berlin.
Die nun vorliegende Handreichung dokumentiert die Ergebnisse auf einer empirischen, methodischen und praktischen Ebene, um interessierten Multiplikator:innen Vorgehensweisen an die Hand zu geben, die sie in ihren jeweiligen Lebens- oder Arbeitszusammenhängen ausprobieren und anwenden können.

Die Handreichung steht hier kostenlos zum Download bereit (PDF) ...

UN-Klimakonferenz COP 28, Dubai

Kurzinformation des UFZ vom 15. Dezember 2023
Weltklimagipfel endet im Wünsch-dir-was
Ein Statement von UFZ-Klimaökonom Reimund Schwarze zu den Ergebnissen der COP28

Weitere Informationen (Foliensatz / Lecture von Prof. Reimund Schwarze):
Nach COP28: Weltweite Abkehr von fossilen Brennstoffen?
 

20. November 2023
Aufgeheizte Lage um den globalen Klimaschutz
Vom 30. November bis zum 12. Dezember 2023 findet die 28. Weltklimakonferenz statt. Prof. Dr. Reimund, UFZ-Klimaökonom und Sprecher des REKLIM Research Themas RT5 "Regionale Klimaanpassungskulturen und Extremereignisse" analysiert die Ausgangslage im Vorfeld der CO28 und wird ab dem 6.12.2023 über die aktuellen Entwicklungen aus Dubai berichten.
Reimund Schwarze begleitet seit vielen Jahren die UN-Klimaverhandlungen und untersucht seit fast zwei Jahrzehnten internationale Klimaverhandlungen aus politisch-ökonomischer Perspektive und entwickelt Modelle zur Verbesserung der globalen Klimapolitik.

Weitere Informationen: Pressemitteilung des UFZ vom 20. November 2023

12. REKLIM Regionalkonferenz "Klimawandel in Regionen"

Herausforderung Meeresspiegeländerung im deutschen Küstenraum

28. September 2023, 09:00 bis 17:00 Uhr

Haus der Wissenschaft e. V.
Sandstraße 4/5
28195 Bremen

Das Leben an der Küste wird sich an ein verändertes Klima des 21. Jahrhunderts anpassen müssen. Die wetter- und klimabedingten Risiken für die sozioökonomische Nutzbarkeit dieses Raumes werden voraussichtlich steigen.

Wir werden u. a. aktuelle Forschungsergebnisse aus einem europäischen Forschungsprojekt zur Rolle der Antarktis für den Weltmeeresspiegel und aus der regionalen Küstenforschung sowie von behördlichen Vertretern vorstellen und im Kontext der Arbeit von Politik, Verwaltung und Öffentlichkeit gemeinsam mit Ihnen diskutieren.

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Nachlese zur Veranstaltung ...

20 Jahre AWIPEV - Die deutsch-französische Forschungsstation in der Arktis

14. Juni 2023, Französische Botschaft, Berlin

Vor sechzig Jahren wurde mit der Unterzeichnung des Élysée-Vertrags die Freundschaft zwischen Frankreich und Deutschland besiegelt. Seitdem ist der Vertrag zu einem Symbol für die starke Partnerschaft geworden, und die beiden Länder und ihre Bürgerinnen und Bürger sollen in einer vertrauensvollen Beziehung zusammenarbeiten.
Mit dieser Veranstaltung, die von der französischen Botschaft ausgerichtet wird, wird das 20-jährige Bestehen der gemeinsamen deutsch-französischen Forschungsstation AWIPEV in Ny-Ålesund, Spitzbergen, gefeiert. Die Station auf 78,9° N wird vom deutschen Alfred-Wegener-Institut, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI) und dem französischen Polarinstitut Paul-Émile Victor (IPEV) betrieben.
In Kurzvorträgen werden die Ergebnisse der Atmosphären-, Gletscher-, Permafrost- und Meeresforschung an AWIPEV aus den letzten zwei Jahrzehnten vorgestellt. Um diese erfolgreiche Zusammenarbeit zu feiern, werden die Direktor:innen des AWI und des IPEV eine Vereinbarung für die gemeinsame Zusammenarbeit („Memorandum of Understanding“) unterzeichnen. Die Mitarbeiter der Station werden per Videoverbindung aus der Arktis zugeschaltet, um ihre Erfahrungen zu teilen und Fragen "live" zu beantworten.
Ein Get-together und eine Fotoausstellung runden die Jubiläumsveranstaltung ab und geben den Teilnehmern die Möglichkeit, mit den Menschen zu sprechen, die die deutsch-französische Zusammenarbeit tagtäglich aktiv praktizieren.
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2. Nationales Fachforum: Wasserextreme als Folge des Klimawandels

13.-14. März 2023 im Klimahaus Bremerhaven
Dürresommer, Ernteeinbußen, sinkende Flusspegel, vertrocknete Wälder – Wassermangel ist ein Thema, das auch in Deutschland in Anbetracht des fortschreitenden Klimawandels eine immer größere Rolle spielt. Um den Auswirkungen auf verschiedene Bereiche des privaten und öffentlichen Lebens bestmöglich begegnen zu können und die gesellschaftliche Resilienz zu erhöhen, ist eine enge Zusammenarbeit von Forschung und Praxis sowie ein interdisziplinärer Austausch der einzelnen Akteur:innen unabdingbar.
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IX. Gateway to the Arctic Workshop

Vom 13. – 17. Februar 2023 fand der IX. Workshop „Gateway to the Arctic” statt, der in diesem Jahr an der Partner-Universität Paris Versailles / Saint-Quentin-en-Yvelines (UVSQ) ausgerichtet wurde. Unter dem Thema „The Arctic in a changing world – a transdisciplinary approach” kamen Doktorand:innen und Master-Studierende zusammen, um sich über verschiedene Perspektiven des vielfältigen Wandels in der Arktis auszutauschen und insbesondere die unterschiedlichen Sichtweisen und Wissenshintergründe aus den Natur-, aber auch Geistes- und Humanwissenschaften kennenzulernen.
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Climate Talks 2022: “Von Thule bis MOSAiC” 75 Jahre französische und deutsche Arktisforschung

Wie eine aktuelle Studie gezeigt hat, sind die Auswirkungen des Klimawandels in der Arktis fast viermal stärker als anderswo, ein Phänomen, das als "arktische Verstärkung" bezeichnet wird.
Diese Veranstaltung, die im Rahmen der "ClimaTalks"-Reihe der französischen Botschaft organisiert wird, ehrt Jean Malaurie, Frankreichs bedeutendsten Arktisforscher, anlässlich seines hundertsten Geburtstags. Die Diskussionen werden sich auf die Entwicklung der Arktisforschung seit Professor Malauries legendärer Expedition nach Thule in Nordwestgrönland im Winter 1950-51 und seinem außergewöhnlichen Bericht mit dem Titel „Die letzten Könige von Thule“ (1955, deutsche Ausgabe 1957 mit einem Vorwort von J. Georgi), dem weltweit am meisten verbreiteten Buch über Grönland, konzentrieren.
In Würdigung von Jean Malauries 75 Jahren zirkumpolarer Studien werden bei dieser Veranstaltung die neuesten Forschungsergebnisse, insbesondere der MOSAiC-Expedition unter der Leitung von Prof. Markus Rex vom AWI, sowie die Auswirkungen aktueller ökologischer, wirtschaftlicher und geopolitischer Veränderungen auf die arktischen Gesellschaften und insbesondere auf indigene Gemeinschaften erörtert. Ein Get-together im Anschluss wird die Diskussion zwischen den Teilnehmern fördern.

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Nachlese zur Konferenz (PDF) ...

Droht Deutschland auszutrocknen?

22. August 2022
Hitze, Dürren, verheerende Waldbrände und die Flüsse haben die niedrigsten Pegelstände seit langem. Europaweit knüpft der Sommer 2022 an den Rekordsommer 2018 an. Weltweit nehmen Meldungen von Extremereignissen zu, keine Region der Erde ist von diesen Folgen ausgenommen. Mit ihrem Beitrag nehmen Monica Ionita und Kollegen vom AWI eine Einordnung der Ereignisse des Hitzesommers 2022 vor. „Wenn wir jetzt nicht richtig und konsequent handeln, um unsere Emissionen zu reduzieren und bessere Entscheidungen für uns und unsere Umwelt zu treffen, wird das, was wir in den letzten Jahren erlebt haben, zu unserer neuen Normalität werden und unsere Kinder werden in einem ganz anderen und unfreundlichen Klima aufwachsen, als wir es gewohnt waren.“, beschreibt Monica Ionita die aktuelle Situation.  Lesen Sie hier mehr ...

11. REKLIM-Konferenz „Klimawandel in Regionen“
Saubere Luft saubere Energie

am 20. September 2022, 9:00-17:00 Uhr

Die 11. REKLIM-Konferenz wird vom Institut für Meteorologie und Klimaforschung am Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) gemeinsam mit dem Helmholtz-Forschungsverbundes Regionale Klimaänderungen und Mensch (REKLIM) veranstaltet. Im Mittelpunkt der diesjährigen Veranstaltung stehen Fragen über die Auswirkungen des Klimawandels im süddeutschen Raum mit dem Fokus auf Luftqualität und erneuerbare Energien. Zu den Herausforderungen und „Lessons Learned“ wird es Beiträge sowohl aus der Praxis als auch aus der Wissenschaft des Forschungsverbundes REKLIM geben. Weitere Informationen und Nachlese zur Konferenz …

Symposium „Den Klimawandel anpacken“

5. April 2022 im Tagungswerk Berlin
Klimaschutz und klimaschützende Lebensstilveränderungen entstehen nicht von selbst. Ihre soziale und kulturelle Dimension stellt nach wie vor eine Herausforderung für den gesellschaftlichen und politischen Umgang mit dem Klimawandel dar. Aktivierende Bildungsangebote spielen hier eine wichtige Rolle, die Wissensgrundlagen über das, was Klimawandel ist und was jede(r) dagegen tun kann, zu thematisieren. Das Symposium „Den Klimawandel anpacken“ wird neben Ergebnissen aus der Pilotphase von klimafit vor allem in sechs thematischen Workshops Klima-Arbeit praktisch erlebbar machen und Wege testen, wie praktische Dimensionen von Klimawissen aussehen können. Weitere Informationen … 

Nationales Fachforum: Wasserextreme

28.-29. März 2022 im Klimahaus Bremerhaven
Hochwasser, Starkregen, Dürren, Sturmfluten – Wasserextremereignisse werden auch in Zukunft das nationale Risikomanagement Deutschlands vor große Herausforderungen stellen. Aus diesem Grund richtet das Klimahaus Bremerhaven in Zusammenarbeit mit dem Alfred-Wegener-Institut Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung, dem Helmholtz-Forschungsverbund Regionale Klimaänderungen und Mensch (REKLIM) und dem Deutschen Komitee Katastrophenvorsorge e.V. (DKKV) am 28.-29. März 2022 ein Nationales Fachforum zum Thema “Extreme Wasserereignisse” aus. Weitere Informationen ...

UN-Klimakonferenz COP 26, Glasgow

Vom 29. Oktober bis zum 12. November 2021 findet die 26. Weltklimakonferenz statt. Im Helmholtz-Podcast "Resonator" wird Prof. Dr. Reimund, UFZ-Klimaökonom und Sprecher des REKLIM Research Themas RT5 "Regionale Klimaanpassungskulturen und Extremereignisse" über die aktuellen Entwicklungen aus Glasgow berichten.
Reimund Schwarze begleitet seit Jahren die UN-Klimaverhandlungen und untersucht seit annähernd zwei Jahrzehnten internationale Klimaverhandlungen aus politisch-ökonomischer Perspektive und entwickelt Modelle zur Verbesserung der globalen Klimapolitik. Die erste Resonator-Folge zum Klimagipfel wird voraussichtlich am 2. November 2021 erscheinen.
Fazit von Reimund Schwarze im Nachgang zur Konferenz: Hoffen und Bangen nach dem Glasgower Gipfel (Kurzinformation des UFZ vom 19. November 2021)

Gateway to the Arctic – VIII und Abendveranstaltung „Arctic Change“

Unter dem Titel “Perceiving Arctic Change – Climate, Society and Sustainability” findet vom 4. bis zum 7. Oktober 2021 der 8. Workshop “Gateway to the Arctic” in Potsdam statt. Der Workshop steht in enger Verbindung mit der Eröffnung der gleichnamigen Graduierten Schule, die als gemeinsame thematische Initiative der Universität Paris-Saclay und von REKLIM/AWI in Kooperation mit der AWI-Graduierten-Schule POLMAR organisiert wird. Im Rahmen des diesjährigen Gateway Workshops findet die offizielle Eröffnung von PACCSS in einer repräsentativen Abendveranstaltung in Berlin mit internationalen Gästen stat. Lesen Sie mehr hier...

Klimakrise vor der Haustür - Mit Naturgewalten leben lernen

02.09.2021
Die Bilder der Flutkatastrophe in NRW und Rheinland-Pfalz haben wir alle noch frisch vor Augen. Solche Extremwetterereignisse werden nach Aussagen des neuen IPCC Berichts häufiger auftreten und auch uns betreffen können. Aber was heißt das jetzt konkret für die verschiedenen Regionen Deutschlands? In der Folge 68 des WWF-Podcast „ÜberLeben“ spricht Prof. Dr. Beate Ratter über den Klimawandel vor unserer Haustür und über Klimaanpassung. Prof. Dr. Ratter ist Professorin für Geographie an der Universität Hamburg und Leiterin der Abteilung Sozioökonomie des Küstenraumes am Institut für Küstenforschung des Helmholtz-Zentrum Hereon sowie Sprecherin des REKLIM Research Themas 5 "Regionale Klimaanpassungskulturen und Extremereignisse". Im Kooperationsprojekt klimafit, das gemeinsam von REKLIM und WWF deutschlandweit auf den Weg gebracht wird, untersucht sie mit ihrer Arbeitsgruppe an der Universität Hamburg die Wirkungsentfaltung von Klimaschutzsmaßnahmen in der Bevölkerung und was konkrete Handlungsempfehlung bewirken. Zur WWF-Podcastfolge...

Schwere Juli Regenfälle und Überschwemmungen im Westen Deutschlands: Entwicklung einer Tragödie!

22.07.2021
Die letzten Tage und Wochen haben gezeigt, wie schwer und unvorbereitet extreme Wetterereignisse unsere Gesellschaft treffen können und wie schwierig es ist, die Informationen aus den Frühwarnvorhersagesystemen an die richtigen Stellen zu bringen, um die Bevölkerung zu schützen. Auch wenn das Einzelereignis als Wetterereignis einzuordnen ist, so ist die Vielzahl von Extremereignissen weltweit eine Auswirkung des durch den Klimawandel veränderten Klimasystems. Klimaschutz und Anpassung an den Klimawandel werden zukünftig entscheidend sein, um sich als Gesellschaft auf diese Veränderungen besser einstellen und auch die Auswirkung möglichst abmildern zu können. Lesen Sie hier mehr ...

Regionaler Klimawandel im Küstenraum – Unsere Zukunft gemeinsam gestalten

10. REKLIM Konferenz „Klimawandel in Regionen“ am 8. Juni 2021, 9:00 - 13:00 Uhr

Der Forschungsverbund REKLIM „Regionale Klimaänderungen und Mensch“ der Helmholtz-Gemeinschaft hatte dazu eingeladen, sich mit renommierten Vertreter:innen aus Wissenschaft und Zivilgesellschaft darüber auszutauschen, welche Folgen der Klimawandel im deutschen Küstenraum bereits heute bewirkt und welche Möglichkeiten des Handelns wir im Klimaschutz und in der Anpassung an den Klimawandel in Deutschland haben. Die Veranstaltung hat im Rahmen der jährlichen REKLIM Regionalkonferenzen stattgefunden. Die Konferenz fand leider nicht, wie ursprünglich geplant, vor Ort in Kiel statt, sondern wurde als digitale Veranstaltung durchgeführt. Weitere Informationen und Nachlese zur Veranstaltung ...

klimafit – geht in die nächste Runde

Der gemeinsam vom Forschungsverbund REKLIM und dem WWF Deutschland entwickelte vhs Kurs klimafit findet in diesem Jahr an über 66 Standorten in Deutschland statt. Pandemie-bedingt ist der Kurs auf ein rein digitales Format umgestellt worden und kann nicht als Präsenzveranstaltung angeboten werden. Dennoch haben sich 954 für den Kurs angemeldet, was den hohen Bedarf an Klimawissen und auch eigenen Handlungsoptionen deutlich macht. Lesen Sie hier mehr ...

Sind Dürren in Deutschland und Europa zunehmend wahrscheinlich und welche Voraussetzungen müssen dafür gegeben sein?

01.04.2021
Die letzten Jahre haben gezeigt, wie sehr auch wir in Europa unter zunehmender Trockenheit leiden  und was dies für Folgen für Landwirtschaft, Schifffahrt und das tägliche Leben haben kann. Aber zukünftig könnten Dürren auch noch stärker ausfallen, als dies beispielsweise im Hitzejahr 2018 in Teilen Deutschlands der Fall war. Lesen Sie mehr...

10 Jahre European Climate Research Alliance (ECRA)

02.03.2021
Die European Climate Research Alliance (ECRA) ist ein Zusammenschluss von 23 führenden europäischen Forschungseinrichtungen. Ziel der ECRA ist es, die Expertise in der Klimaforschung durch einen Bottom-up-Ansatz zusammenzuführen, zu erweitern und zu optimieren. Die Initiative ist eine Plattform für die gemeinsame Forschungsplanung durch die gemeinsame Nutzung vorhandener nationaler Forschungskapazitäten und -infrastrukturen. ECRA agiert als einheitliche Stimme für die Klimaforschung in Europa.
In diesem Jahr feiert ECRA das zehnjährige Jubiläum mit einer interessanten Online-Veranstaltung am 10. März, auf die REKLIM aufmerksam machen möchte. Prof. Peter Braesicke, wissenschaftlicher Koordinator von REKLIM, ist Vorsitzender von ECRA.
Weitere Informationen ...

Eis auf Grönland schmilzt immer schneller

19.11.2020
In einem vom Deutschlandfunk geführten Interview spricht Dr. Ingo Sasgen, Geowissenschaftler und Experte für Eismassenbilanzen am Alfred-Wegener-Institut Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung und Sprecher des REKLIM Thema 7, über den Eisrückgang von drei großen Gletschern auf Grönland und deren Bedeutung für das grönländische Inlandeis und den Meeresspiegelanstieg. Das Interview bezieht sich dabei auf folgende Studie: https://www.nature.com/articles/s41467-020-19580-5

Austritt der USA aus dem Klimaabkommen ist auch bei einem Wahlsieg von Biden nicht zu verhindern

04.11.2020
In einem vom klimareporter° geführten Interview spricht Prof. Dr. Reimund Schwarze, Experte für Klimaökonomie und Naturgefahren am Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung in Leipzig und Sprecher des REKLIM-Themas 7, „Risikoanalyse und Risikomanagement für integrierte Klimastrategien“ über den Ausstieg der USA aus dem Pariser Klimaabkommen. Lesen Sie mehr ...

Grönländisches Eisschild verzeichnete einen neuen Rekordverlust in 2019

Zu diesem Ergebnis kam ein Team aus internationalen Forschenden durch die Auswertungen von Satellitenbeobachtungen und Modelldaten. Die Gesamtmassenverluste fielen mit 532 Milliarden Tonnen höher aus als im bisherigen Rekordjahr 2012 (464 Mrd. Tonnen), was einem global gemittelten Meeresspiegelanstieg von 1,5 mm entspricht. Nach zwei Jahren mit geringen Massenverlusten in 2017 und 2018 befindet sich der Eisschild nun wieder auf dem Pfad eines zunehmenden Massenverlusts. Lesen sie hier mehr...

REKLIM Workshop 2024

Interner REKLIM Workshop
12.- 14. März 2024, Bad Salzschlirf

Thema des Monats Oktober 2023

12. REKLIM Regionalkonferenz "Klimawandel in Regionen"
Herausforderung Meeresspiegeländerung im deutschen Küstenraum
Nachlese zur Veranstaltung am 28. September 2023 in Bremen (PDF)

REKLIM Jubliäumsmagazin

Klimawandel vor unserer Haustür
Das REKLIM Jubliäumsmagazin berichtet in Geschichten und Bildern von der Themenvielfalt und den Ergebnissen des Forschungsverbundes und erläutert, wie die Wissenschaft im Dialog mit der Gesellschaft arbeitet, um Fragen unserer Zeit aufzugreifen.

DriftStories aus der zentralen Arktis – Ein Jahr, eine Scholle – Meereisforschung extrem!

Die DriftStories können Sie durch eine E-Mail an info@REKLIM.de kostenlos unter Angabe ihrer Kontaktdaten und Adresse bestellen oder als PDF-Version herunterladen.

Audio/Fernsehen

Interview

"Ein Experiment mit der Erde"

Interview mit Prof. Dr. Peter Lemke (ehemaliger wissenschaftlicher REKLIM Koordinator und beratendes Mitglied des Verbundes) in der Rotenburger Kreiszeitung (https://www.kreiszeitung.de/lokales/rotenburg/rotenburg-ort120515/forscher-peter-lemke-spricht-ueber-klimawandel-folgen-12337772.html)

Video

Die letzten Reste des Schneeferner-Gletscher: Wie stark hat es ihn in diesem Rekordsommer getroffen?
BR24-Bericht (Abendschau - Der Süden, 27.09.2018): Prof. Dr. Hans Peter Schmid (KIT, Leiter des Instituts für Meteorologie und Klimaforschung und Sprecher von REKLIM Thema 4) informiert über die aktuelle Situation des Schneeferner-Gletschers.


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