Gateway to the Arctic VI in Bremerhaven

Bremerhaven 25. bis 27. März 2019

Zum sechsten Mal findet die deutsch-französische Forschungsatelierreihe „Gateway to the Arctic“ in diesem Jahr am AWI in Bremerhaven in Verbindung mit einem Filmabend im Kommunalen Kino Bremerhaven statt. Das Thema der diesjährigen Atelierreihe lautet

„ Perceiving Arctic Change: Climate, Society and Sustainability“.

Das Format wird seit 2013 von der Deutsch-Französischen Hochschule Saarbrücken gefördert, die sich insbesondere der Intensivierung der binationalen Zusammenarbeit und des Austauschs zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses widmet. Beim diesjährigen Workshop wird der Vizepräsident der Hochschule Prof. Dr. Mentz zu Gast sein und das Atelier inhaltlich begleiten. Darüber hinaus wird die Hochschule Saarbrücken ein Video zur Dokumentation der Veranstaltung drehen, um das erfolgreiche Format auch anderen Interessenten zugänglich zu machen. 

Die Atelierreihe hat zum Ziel, angehende, junge Forscherinnen und Forscher aus verschiedenen Disziplinen der Natur-, Geistes- und Sozialwissenschaften zusammenzubringen, die ein Interesse an den zirkumpolaren Regionen haben. Das Atelier ermöglicht einen intensiven Austausch über verschiedene Aspekte der aktuellen Arktisforschung und der politischen und wirtschaftlichen Dimensionen in Vorträgen, Diskussionsgruppen und themenspezifischen Workshops. Damit dient das Atelier der transdisziplinären Vernetzung vor allem zukünftiger und junger Wissenschaftler/innen in diesem Gebiet.

Die Veranstaltung wird gemeinsam vom AWI Klimabüro (Dr. Renate Treffeisen), dem Forschungsverbund Regionale Klimaänderungen REKLIM (Dr. Klaus Grosfeld) und der Université de Versailles Saint-Quentin-en-Yvelines (UVSQ) (Prof. Dr. Jan Borm) veranstaltet.

Das diesjährige Programm deckt die folgenden, höchst aktuellen Themen der Rolle und des Einflusses der wissenschaftlichen Forschung in der Arktis ab, welche die Natur- und Geistes-, sowie Sozialwissenschaften miteinander verbinden:

1) Wissenschaft als Faktor in der internationalen, arktischen Diplomatie (science diplomacy), um den Teilnehmenden bewusster vor Augen zu führen, welche Auswirkungen ihre Unternehmungen als zukünftige Spezialisten und Mediatoren arktischen Wissens zur Folge haben können.

2) Ein weiteres Thema deckt die sozialen Einflüsse des Klimawandels in der Arktis ab und beschäftigt sich darüber hinaus mit der Bedeutung von indigenem Wissen.

3) Weiterhin wird das Atelier das Thema der Gender-Vielfalt und Gender-Change in der Arktis – sowohl indigenen Vorstellungen und Konzepten von Gender, die von europäisch dominierten, hetero-normativen Mustern abweichen, behandeln.

Weitere Gäste der Atelierreihe sind:

Eda Ayaydin (Université de Versailles)

Prof Rasmus Bertelsen, Arctic University of Norway in Tromsø

Dr Mészáros Csaba (Hungarian Academy of Science)

Dr Stephan Dudeck (Arctic Center, ULAP)

Prof J. Otto Habeck (University Hamburg, Institut für Ethnologie)

Dr Jean-Michel Huctin (UVSQ)

Dr Erich Kasten (Foundation for Siberian Cultures)

Elvira Kurmasheva (Université de Versailles)

Prof Rolf Teigler (DEKRA Hochschule für Medien Berlin)

Das Programm des dreitägigen Ateliers findet sich hier.

Anmeldung bis Freitag 22. März 2019 bei renate.treffeisen@awi.de

Besonderes Highlight des Ateliers ist ein Filmabend im Kommunalen Kino in Bremerhaven mit jungen Filmschaffenden der DEKRA Hochschule für Medien in Berlin. Der Forschungsverbund REKLIM engagiert sich seit 2013 in einer intensiven Kooperation mit der DEKRA Hochschule, gemeinsam zum Thema regionaler Klimawandel, seinen Ursachen und Folgen zu arbeiten und hierdurch dieses wichtige Thema in innovativen Formaten, insbesondere für die junge Generation, fassbar und erfahrbar zu machen.

Filmvorführung und Diskussion im Rahmen des 6. Workshops GATEWAY TO THE ARCTIC

„Ich wünschte, ich würd' in dieser Welt leben!“

Junge Filmemacher haben sich in kurzen Geschichten mit den Folgen des Klimawandels auseinandergesetzt. Sie haben dabei ihre sehr persönlichen Visionen und Vorstellungen zu einer Welt von Morgen filmisch umgesetzt. Von politischen Auseinandersetzungen der Gegenwart bis zu fiktionalen Szenarien in der Zukunft mit versunkenen Städten und vertrockneten Bäumen reicht der Spannungsbogen der realisierten Drehbücher.

Unter dem Titel "Ich wünschte, ich würd' in dieser Welt leben" werden die Ergebnisse nun am 25. März 2019 von 20:00 - 22:00 Uhr im Bremerhavener CineMotion gezeigt. In Anwesenheit von jungen Filmmacher/innen und REKLIM-Wissenschaftler/innen besteht die Möglichkeit des Austauschs und der Diskussion.

Der Eintritt zu dieser Veranstaltung ist frei.

Veranstaltungsflyer findet sich hier.

Wann:

Mo, 25.03.2019

20:00 Uhr bis 22:00 Uhr

Wo:

CineMotion, Karlsburg 1, 27568 Bremerhaven