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TiPACCs – Tipping Points in Antarctic Climate Components

TiPACCs ist ein europäisches „Horizont 2020“ – Forschungsprojekt, das die Möglichkeit plötzlicher und großer Veränderungen, sogenannter Kipp-Punkte (engl. „Tipping points“) der antarktischen Klimakomponenten untersucht. In aktuellen Untersuchungen fanden Forscher relativ warmes Wasser unter antarktischen Schelfeisgebieten, was darauf hindeutet, dass die Randmeere des antarktischen Kontinentalschelfs von einem „kalten“ in einen „warmen“ Zustand wechseln können. Gleichzeitig weisen weitere Untersuchungen darauf hin, dass insbesondere diejenigen Bereiche des Eisschilds, die unterhalb des Meeresspiegels gegründet sind, zu einem instabilen und irreversiblen Rückzug neigen. Die Änderungen dieser beiden Komponenten (Wechsel von kaltem zu warmem Ozean und unterschiedliche Stabilitätsregime des antarktischen Eisschilds) hängen wechselseitig mit Auswirkungen zusammen, die Schelfeise auf das angrenzende Eisschild sowie den angrenzenden Ozean haben können. Wenn irreversible Veränderungen in den Antarktis-Klimakomponenten auftreten und sogenannte Kipp-Punkte überschritten werden, wird sich der Eisschild wahrscheinlich schnell zurückziehen, was zu einem dramatischen Anstieg des globalen mittleren Meeresspiegels führt.

Weitere Informationen zum REKLIM Thema 2- und Wissenstransfer-Beitrag in TiPACCs (in Kürze abrufbar).

Weitere Informationen zum Gesamtprojekt TiPACCs (Projekt-Website) ...