Klimawandel in der Region Rhein-Neckar

Das innovative Projekt „klimafit“ stellt sich in Heidelberg einem breiten Publikum im Rahmen einer Matinee vor. WWF, REKLIM und die Klaus Tschira Stiftung luden zur Diskussion über regionale Folgen des Klimawandels ein.

Am 27. Januar 2019 um 11 Uhr fand die Veranstaltung „Heidelberg wird Klima-Hotspot“ im MAINS „Mathematik-Informatik-Station“, Kurfürsten-Anlage 52 in Heidelberg statt. In einem offenen Dialog mit interessierten Bürgerinnen und Bürgern ging die Veranstaltung der Frage nach: Was hat der Klimawandel mit Heidelberg und seiner Region zu tun? Regionale Veränderungen in diesem Raum sind in den letzten Jahren bereits auffällig geworden. Zunehmende Trockenheit und Hitze, starke Regenschauer und die einhergehenden Überflutungen von Straßen und Keller sind nur einige Phänomene, die unweigerlich mit dem sich ändernden Klima zusammenhängen. Die Matinee wurde von Prof. Dr. Peter Braesicke, wissenschaftlicher Koordinator des Helmholtz Wissenschaftsverbundes regionale Klimaänderung (REKLIM) und Professor am Institut für Meteorologie und Klimaforschung, Karlsruher Institut für Technologie (KIT), Marco Vollmar, Geschäftsleitung des WWF Deutschlands und Abteilungsleiter im Bereich Kommunikation und Kampagnen beim WWF sowie Tina Harms, WWF-Bildungsexpertin und Projektleiterin des VHS-Kurses „klimafit“ beim WWF gehalten. Die erfolgreiche Veranstaltung fand großen Zuspruch und führe zu einer angeregten Diskussion unter den Teilnehmenden.

 

Die Veranstaltung sollte u. a. auf den VHS-Kurs „klimafit“ an der Volkshochschule Heidelberg aufmerksam machen, einem der Standorte im aktuell zweiten Durchlauf des Projektes, in dem der Kurs an 16 Standorten in Nord- und Nordostdeutschland sowie in Südwestdeutschland stattfindet (mehr Information hier.  In sechs Veranstaltungsterminen werden die Grundlagen des Klimawandels und seine Folgen, insbesondere für die Regionen, wissenschaftlich fundiert, kurzweilig und interaktiv vermittelt. Der Kurs zeigt, welche Klimaschutz- und Anpassungsmaßnahmen regional dringend erforderlich sind und gibt konkrete Anregungen dafür, wie man für den Klimaschutz aktiv werden und sich mit anderen vernetzen kann.

 

Was erwartet die Teilnehmenden in dem innovativen und interaktiven Kurs (mehr Informationen über den Kursinhalt hier:

  • sechs Kursmodule moderiert durch regionale Kompetenzträger/-innen
  • Beiträge, Live-Chats und digitale Kursabende mit Wissenschaftler/innen des Helmholtz-Forschungsverbundes regionale Klimaänderungen (REKLIM) und weiteren regionalen Klimawissenschaftler/innen
  • Kommunale Expert/innen vor Ort für Ihre Fragen, Erarbeitung von Vernetzungsmöglichkeiten zwischen den Teilnehmenden und Expert/innen
  • Der Umgang mit technikbasierten, digitalen Elementen (VHS-Cloud, MOOC).

 

Dieses einzigartige Kursangebot wurde vom World Wide Fund for Nature (WWF) und dem Helmholtz-Forschungsverbund Regionale Klimaänderungen (REKLIM) entwickelt. Die Teilnehmer/innen erhalten ein Teilnahmezertifikat, das sie als ehrenamtliche/r Multiplikator/in im Klimaschutz qualifiziert. Der Kurs wird von der Robert Bosch Stiftung und der Klaus-Tschira-Stiftung gGmbH gefördert.

 

 

Mehr Informationen zu „klimafit“ unter: www.reklim.de/klimafit oder www.wwf.de/klimafit


 [RT1]Link setzen zu: www.reklim.de/wissenstransfer/klimafit-reallabor-klimawandel-und-folgen/projektphase-2/kursstandorte/

 [RT2]Link setzen zu: www.reklim.de/wissenstransfer/klimafit-reallabor-klimawandel-und-folgen/projektphase-2/kursinhalte/