Die Struktur von REKLIM

Der Forschungsverbund REKLIM ist im Jahr 2009 gestartet und hat eine erfolgreiche Bottom-Up-Strategie etabliert, um Forschungsfragen von gesellschaftlicher Relevanz zu priorisieren und die Ergebnisse in einem Wissenstransferansatz zu verbreiten. REKLIM arbeitet als enges Netzwerk von Wissenschaftlern auf verschiedenen Karrierestufen über Helmholtz-Zentren und wissenschaftlichen Fachgebieten hinweg, mit besonderem Schwerpunkt auf promovierten Wissenschaftlern. Die Forschungsthemen und die Struktur haben sich im Laufe der Jahre dynamisch entwickelt und sind in mehreren Stufen angepasst worden.

Mehr über die REKLIM Forschungsthemen der ersten und zweiten Förderphase können Sie hier lesen …

 

REKLIM ab 2021

 

Mit der neuen Programmperiode für die Jahre 2021 – 2027 hat die Helmholtz-Gemeinschaft ein neues, gemeinsames Forschungsprogramm aller sieben Forschungszentren im Bereich Erde und Umwelt mit dem Titel Changing Earth – Sustaining Our Future aufgestellt. In diesem Programm agieren Netzwerkaktivitäten als brückenbildende Instrumente entlang unterschiedlicher Themenfelder (Cross-Topic Activities, CTAs) oder entlang unterschiedlicher Forschungsbereiche (Cooperations Across Research Fields, CARFs). REKLIM ist in diesem neuen Forschungsprogramm ein sogenanntes CARF und vereint insgesamt neun Helmholtz-Zentren (sieben aus dem Bereich Erde und Umwelt (AWI, FZJ, GEOMAR, GFZ, Hereon, KIT, UFZ) eins aus dem Bereich Gesundheit (HGMU) und eins aus dem Bereich Luft-, Raumfahrt und Verkehr (DLR)).

In REKLIM sind sechs sogenannte Research Themes (RTs) identifiziert, die zentren- und themenübergreifend arbeiten und an das neue Helmholtz-Forschungsprogramm andocken:

Research Theme 1: Antriebe und küstennahe Auswirkungen des Meeresspiegelanstiegs
Research Theme 2: Gekoppelte regionale Modellierung
Research Theme 3: Extremereignisse auf unterschiedlichen zeitlichen und räumlichen Skalen
Research Theme 4: Luftzusammensetzung inklusiv Treibhausgase
Research Theme 5: Regionale Kulturen des Klimawandels und Extremereignisse
Research Theme 6: Landoberflächen und ihre Rückkopplungsmechanismen

Darüber hinaus ist von Anbeginn an der Bereich Wissenstransfer durch zahlreiche Aktivitäten wie Workshops, Regionalkonferenzen oder internationale Konferenzen, die Entwicklung von digitalen Produkten und Informations-Plattformen, Informationsprodukten sowie umfänglichen Arbeiten im Bereich Bildung- und Ausbildung mitgedacht und ausgebaut worden. Eine Übersicht der Aktivitäten ist hier gegeben.