REKLIM goes public

Die persönliche Kommunikation, d.h. der unmittelbare Austausch und Kontakt mit gesellschaftlichen Akteuren, hat innerhalb von REKLIM eine große Bedeutung , da sie einen der wertvollsten Kanäle in der Angebotspalette der Kommunikationsformate darstellt und im Hinblick auf den Aufbau von Vertrauen, Glaubwürdigkeit und Nähe zu gesellschaftlichen Akteuren eine enorm wichtige Rolle spielt. Neben der jährlich durchgeführten Veranstaltungsreihe der Regionaltagungen „Klimawandel in Regionen“, die einen direkten Kontakt des Forschungsverbundes REKLIM mit gesellschaftlichen Akteuren aus unterschiedlichen Regionen Deutschlands sucht, realisiert REKLIM weitere Veranstaltungen des direkten Dialogs.

Darüber hinaus will REKLIM neue Wege des Dialogs und der Kommunikation seiner Forschungsinhalte gehen. Hierzu zählen multimediale, interaktive und filmische Umsetzungen, mit denen der Klimawandel in den Alltag vor allem der „Young Generation“ transportiert, mehr Aufmerksamkeit für Handlungsrelevanz erzeugt und die Arbeit der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler und ihrer Erkenntnisse in kompakter und journalistisch/künstlerisch aufbereiteter Form einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden.

REKLIM als Teil des NATIVe Programms der Berlinale 2017

In diesem Jahr hat das NATIVe Programm („A Journey to indigenous cinema“) der Berlinale 2017 einen Schwerpunkt auf die Arktis gelegt und brachte den Besucher/innen die Lebensrealität dieser abgelegenen Regionen unserer Erde näher. Viele der gezeigten Filme lenkten die Aufmerksamkeit auf die enge Verbindung unseres Lebensstils und den daraus folgenden globalen Auswirkungen. Hier konnte der Forschungsverbund mit seinem Themenschwerpunkt 3 „Regionale Klimaänderungen in der Arktis“ und den dort angesiedelten Arbeiten zum Thema Permafrost anknüpfen. REKLIM realisierte in diesem Kontext gemeinsam mit der DEKRA Hochschule für Medien eine interdisziplinäre Veranstaltung mit Vorträgen und Filmbeiträgen unter dem Thema „Arctic Change - Indigenous Life and Scientific Tracks in Sakha/Russia“ mit u.a. Gästen aus Jakutien. So konnte sich REKLIM in diesem Jahr mit einem neuen Format im Bereich des Wissenstransfers an den 67. Internationalen Filmfestspielen in Berlin beteiligen.
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Woche der Umwelt

Auf Einladung von Bundespräsident Joachim Gauck und der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) konnte REKLIM unter dem Titel „Wissenschaft und Gesellschaft im Dialog“ bei der Umweltwoche 2016 in Berlin den Besucherinnen und Besuchern innovative Wege im Bereich des Wissenstransfers präsentieren. REKLIM überzeugte die Jury durch Qualität, Innovation und Modellhaftigkeit sowie die Umsetzbarkeit der vorgestellten Projekte und gehörte zu den 190 ausgewählten Ausstellern im Schlosspark Bellevue in Berlin.  Auf der Umweltausstellung präsentierte REKLIM vier Beispielprojekte aus der Praxis, mit denen die Dialogmöglichkeiten des Forschungsverbundes zum regionalen Klimawandel dargestellt wurden.
Dazu gehörten u. a. der Dürre- und Klimamonitor sowie die Wissensplattform meereisportal.de, die 2015 von der Initiative „Land der Ideen“ ausgezeichnet worden ist. Weiter wurden Dokumentarfilme zu ausgewählten Forschungsthemen des Verbundes vorgestellt, die im Rahmen eines gemeinsamen interdisziplinären Medienprojektes mit der DEKRA Hochschule für Medien in Berlin entstanden sind. Zu sehen waren außerdem Kunstprojekte zum Thema Permafrost einer Schulklasse der Stadtteilschule Wilhelmsburg, die im Rahmen der Kooperation Maritimes Zentrum Elbinseln entstanden sind.
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REKLIM auf der ICOP 2016

Das eigens für die Internationale Permafrost Konferenz 2016 in Potsdam konzipierte Social Media Projekt zwischen dem REKLIM-Forschungsverbund und der DEKRA Hochschule für Medien in Berlin, zielte auf eine innovative Kooperation zwischen Wissenschaft und Studierenden aus dem Bereich der Medienwissenschaften ab. Anknüpfungspunkt für das Projekt war der Forschungsschwerpunkt des Themas 3 von REKLIM, der sich mit regionalen Klimaänderungen in der Arktis und seinen Permafrostregionen beschäftigt. Die Studierenden begleiteten eine Woche lang die Konferenz und nutzen die unterschiedlichen Social Media Kanäle um in Interviews, Hintergrundberichten, Fotostrecken und „Best of Day“ Videos über die aktuellen Ergebnisse der Permafrostforschung von der Konferenz zu berichten. REKLIM lieferte mit diesem Social Media Projekt einen wichtigen Beitrag, um nicht nur die Öffentlichkeit sondern auch insbesondere die jungen Studierenden selbst zur Auseinandersetzung mit dem Thema Permafrost und zur Bewusstseinsbildung für die Bedeutung der regionalen Klimaänderungen anzuregen.

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Produkte des Social Media Projektes:
Best of Day Videos
Medienprojekt auf Facebook
Medienprojekt auf Twitter
Medienprojekt auf Instagramm

DEKRA - REKLIM Medienprojekt 2014 Berlin

Im Kontext der internationalen REKLIM-Konferenz „Our Climate – Our Future“ realisierte REKLIM mit Studierenden der DEKRA Hochschule für Medien in Berlin in einer innovativen Kooperation ein auf die Konferenz abgestimmtes Medienprojekt. Die Kooperation wollte junge Menschen mit dem Thema regionale Klimaänderungen vertraut machen und sie für die Arbeit von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern interessieren. Umgekehrt hatten die Wissenschaftler/-innen eine einmalige Chance, gemeinsam mit jungen Menschen eine kreative Umsetzung ihrer Themen und Arbeiten zu begleiten und die Vermittlung ihrer wissenschaftlichen Arbeiten an eine interessierte Öffentlichkeit zu praktizieren. In Interviews, Berichten und Fotostrecken stellten Studierende des Studiengangs Journalismus in einem Tagungsblog Informationen über die Themen und Ergebnisse der Klimaforschung und der Konferenz zur Verfügung. Bereits in den Sommermonaten 2014 produzierten Studierende des Studiengangs Fernsehen & Film fünf Kurzdokumentarfilme zu ausgewählten Forschungsthemen des Verbunden und drei virale Videos, die im Vorfeld auf die Konferenz aufmerksam machen sollten.
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