Die Struktur von REKLIM
REKLIM ist in folgende Themenbereiche gegliedert:
- Thema 1: Gekoppelte regionale Klimamodelle
- Thema 2: Meeresspiegeländerung und Küstenschutz
- Thema 3: Änderungen in der Arktis
- Thema 4: Landoberflächen im Klimasystem
- Thema 5: Chemie – Klima: Wechselwirkungen von globalen zu regionalen Skalen
- Thema 6: Extremereignisse: Stürme, Starkniederschläge, Überschwemmungen und Dürren
- Thema 7: Sozioökonomie und Management für regionale Klima-Anpassungs- und Vermeidungsstrategien
- Thema 8: Schnelle Klimaänderungen aus Proxy-Daten
- Thema 9: Klimawandel und Luftqualität
- Thema 10: Risikoabschätzungen und Risikomanagement für Klimaanpassungsstrategien
Basierend auf Beobachtungen, Prozessmodellierung und Parametrisierung, steht in den Themen 2 bis 6 die Erforschung von spezifischen Regionen und Prozessen im Erdsystem im Mittelpunkt. Die Forschungsergebnisse werden in das Thema 1 transferiert, wo die entsprechenden Prozesse und Parametrisierungen innerhalb des gekoppelten regionalen Modell-Systems untersucht werden. Ziel ist hierbei die Entwicklung einer nächsten Generation von Modellkonfigurationen.
Im Rahmen von Thema 7 werden sozio-ökonomische Aspekte der regionalen Klimaänderungen untersucht. Im Fokus liegen hierbei Risiko-Kosten-Analysen (einschließlich Risikowahrnehmung), das Verknüpfen von regionalen Politikzielen und die Ökonomie von Anpassungsmaßnahmen.
Eine Querschnittsaufgabe für das ganze Forschungsprogramm ist es zu gewährleisten, dass sich die Erkenntnisse mit dem Bedarf der „Wissens-Vermittler“ wie den Regionalen Helmholtz-Klimabüros oder des Climate Service Centres decken.
Im Juni 2011 wurde der Helmholtz-Verbund REKLIM im Rahmen der Portfolioentwicklung um drei weitere Themen erweitert, die bislang noch nichg abgedeckt waren und in Zusammenarbeit mit universitären Partnern bearbeitet werden.



