Willkommen beim Helmholtz-Verbund REKLIM!

Die Helmholtz-Klimainitiative REKLIM (Regionale Klimaänderungen) ist ein Verbund von neun Forschungszentren der Helmholtz-Gemeinschaft. REKLIM nutzt die in der HGF gebündelte Kompetenz für regionale Beobachtungs- und Prozessstudien in Kombination mit Modellsimulationen zur Verbesserung von regionalen und globalen Klimamodellen, die eine solide Basis für klimabezogene Entscheidungshilfen bieten sollen. Globale Klimasimulationen werden genutzt, um die Auswirkungen von Klimavariabilität und Klimaänderungen auf regionaler Skala mit verbesserten Modellierungsystemen für Zuordnungs- und Auswirkungsstudien zu untersuchen. Die aus diesen Studien hervorgehenden Prozessmodule und Parametrisierungen dienen auch zur Verbesserung von globalen Klimamodellen. Hinsichtlich der Auswirkungen von Klimaveränderungen, werden sich durch REKLIM verschiedene Möglichkeiten eröffnen, um das Verständnis des regionalen Erdsystems zu verbessern. Darüber hinaus werden Entscheidungsträger über die Regionalen Klimabüros der Helmholtz-Gemeinschaft und das Climate Service Center bei der Beurteilung von Risiken und Chancen sowie bei der Entwicklung von Vermeidungs- und Anpassungsstrategien unterstützt.

Zum  zweiten Mal arbeitet Berlinale NATIVe mit der Koordinierungstelle des Helmholtz-Verbundes REKLIM am Alfred-Wegener-Institut, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung und der DEKRA Hochschule für Medien zusammen. Bei „Indigenous Life and Global Climate Change – From Polar Regions to Pacific Islands. From Melting Ice to Sea Level Rise“ beleuchten Wissenschaftler/innen und Filmschaffende in Vorträgen, Gesprächen und Filmvorführungen die dramatischen Folgen der globalen Erwärmung und ihre regionalen Auswirkungen.

Unter diesem Titel ist ein Beitrag im neuen Magazin zur Klimaforschung in den Polargebieten des Alfred-Wegener-Instituts erschienen. In fünfzehn Beiträgen, Interviews und verschiedenen Infografiken erhalten die Leserinnen und Leser einen aktuellen Überblick über den Stand der Klimaforschung in den Polargebieten. Aber neben der Forschung ist es auch wichtig zu erfahren, wie der Klimawandel sich regional ausprägt, denn den Klimawandel werden Menschen künftig zuallererst an Veränderungen in ihrer vertrauten Heimat wahrnehmen.

Topic Sprecher Prof. Reimund Schwarze als Beobachter vor Ort!
Seit vielen Jahren begleitet Prof. Reimund Schwarze vom Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung in Leipzig als Experte und Wissenschaftler die internationalen Klimaverhandlungen der Vereinten Nationen. Er ist auch Sprecher des REKLIM Themas 7 "Risikoanalyse und Risikomanagement für integrierte Klimastrategien" und wird am Klimagipfel als Beobachter des REKLIM-Forschungs- verbundes mit vor Ort sein. In einem Interview, geführt von Thomas Röbke von der Helmholtz-Gemeinschaft, spricht der Umweltökonom über die Erwartungen und darüber, wer künftig die internationale Führungsrolle übernehmen könnte.

Die Diskussionen um den Ausstieg der Vereinigten Staaten von Amerika aus dem Pariser Klimaabkommen (COP21) haben den Boden für Zweifel an den Fakten zum Klimawandel sowie die Notwendigkeit der massiven CO2-Reduktion zur Eindämmung der Klimaerwärmung genährt. Die Argumentation von US-Präsident D. Trump sowie die kürzlich erschienene Erklärung des Berliner Kreises der CDU, die die Bundesregierung einmütig zurückgewiesen hat, haben Klimaforscher des Deutschen Klimakonsortiums veranlasst, noch einmal klar Stellung zu beziehen.

Klimafolgen und Anpassung in Mitteldeutschland

Der Forschungsverbund „Regionale Klimaänderungen“ (REKLIM) der Helmholtz-Gemeinschaft lud in diesem Jahr zu seiner 7. Regionalkonferenz nach Leipzig ein. Im Mittelpunkt der diesjährigen Veranstaltung standen die beiden Themen "Wie entwickeln sich "Extremereignisse" und "Wie kann Anpassung gestaltet werden".

Die Helmholtz-Klimainitiative REKLIM wird gemeinsam mit dem WWF, den regionalen Bildungsträgern fesa e.V. und ifpro einen Fortbildungskurs für Erwachsene zum Thema Klimawandel entwickeln und bundesweit an Volkshochschulen durchführen. Unterstützt wird dieses Vorhaben namens "Klimafit" durch die Robert Bosch Stiftung.

In Kooperation mit der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) lud Bundespräsident Joachim Gauck zur Woche der Umwelt ein. 190 von einer Fachjury ausgewählte Bewerber durften nun am 7. und 8. Juni 2016 ihre Umwelt- und Nachhaltigkeitsprojekte im Park des Schlosses Bellevue vorstellen. Zu ihnen gehörte auch die Helmholtz-Klimainitiative REKLIM.

meereisportal.de gehört zu den 100 Preisträgern des bundesweiten Wettbewerbs „Ausgezeichnete Orte im Land der Ideen“ 2015. Entwickelt wurde es im Rahmen des Helmholtz-Verbundes Regionale Klimaveränderungen (REKLIM) als Gemeinschaftsprojekt der Universität Bremen und des Alfred-Wegener-Institutes, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung.

Seit Beginn der globalen Temperaturmessungen im Jahr 1880 hat sich die Erde um etwa 1°C erwärmt. Aber die Erwärmung ist nicht überall gleich. Sie ist besonders groß auf den Kontinenten und in höheren nördlichen Breiten.

Animationsfilm für die Wissensplattform meereisportal.de

Interview:

Meeresspiegel - warum er schneller ansteigt als gedacht
BR2-Magazin vom 14.02.2018, Dr. Ingo Sasgen (Sprecher REKLIM Thema 2) im Gespäch zur aktuellen Studie der University of Colorado, Boulder, USA (Minute 0:00 - 5:45)

Hintergrundinformationen

zum Thema Klimawandel und zur Klimakonferenz (COP 23) auf den Seiten der Helmholtz-Gemeinschaft:
Überblick

Blogbeitrag von Prof. R. Schwarze:
Was ist von den Bonner Klimaverhandlungen zu erwarten?

REKLIM Report September 2017

Download (PDF)
Hardcopy des Reports kann bei der Koordinierungsstelle angefordert werden.

REKLIM Special Issue

Sonderband Im Nachgang zur internationalen REKLIM-Konferenz "Our Climate - Our Future" in Zeitschrift POLARFORSCHUNG.
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