Willkommen beim Helmholtz-Verbund REKLIM!

Die Helmholtz-Klimainitiative REKLIM (Regionale Klimaänderungen) ist ein Verbund von neun Forschungszentren der Helmholtz-Gemeinschaft. REKLIM nutzt die in der HGF gebündelte Kompetenz für regionale Beobachtungs- und Prozessstudien in Kombination mit Modellsimulationen zur Verbesserung von regionalen und globalen Klimamodellen, die eine solide Basis für klimabezogene Entscheidungshilfen bieten sollen. Globale Klimasimulationen werden genutzt, um die Auswirkungen von Klimavariabilität und Klimaänderungen auf regionaler Skala mit verbesserten Modellierungsystemen für Zuordnungs- und Auswirkungsstudien zu untersuchen. Die aus diesen Studien hervorgehenden Prozessmodule und Parametrisierungen dienen auch zur Verbesserung von globalen Klimamodellen. Hinsichtlich der Auswirkungen von Klimaveränderungen, werden sich durch REKLIM verschiedene Möglichkeiten eröffnen, um das Verständnis des regionalen Erdsystems zu verbessern. Darüber hinaus werden Entscheidungsträger über die Regionalen Klimabüros der Helmholtz-Gemeinschaft und das Climate Service Center bei der Beurteilung von Risiken und Chancen sowie bei der Entwicklung von Vermeidungs- und Anpassungsstrategien unterstützt.

Die Diskussionen um den Ausstieg der Vereinigten Staaten von Amerika aus dem Pariser Klimaabkommen (COP21) haben den Boden für Zweifel an den Fakten zum Klimawandel sowie die Notwendigkeit der massiven CO2-Reduktion zur Eindämmung der Klimaerwärmung genährt. Die Argumentation von US-Präsident D. Trump sowie die kürzlich erschienene Erklärung des Berliner Kreises der CDU, die die Bundesregierung einmütig zurückgewiesen hat, haben Klimaforscher des Deutschen Klimakonsortiums veranlasst, noch einmal klar Stellung zu beziehen.

Klimafolgen und Anpassung in Mitteldeutschland

Der Forschungsverbund „Regionale Klimaänderungen“ (REKLIM) der Helmholtz-Gemeinschaft lädt in diesem Jahr zu seiner 7. Regionalkonferenz nach Leipzig ein. Im Mittelpunkt der diesjährigen Veranstaltung stehen die beiden Themen "Wie entwickeln sich "Extremereignisse" und "Wie kann Anpassung gestaltet werden".

Die Helmholtz-Klimainitiative REKLIM wird gemeinsam mit dem WWF, den regionalen Bildungsträgern fesa e.V. und ifpro einen Fortbildungskurs für Erwachsene zum Thema Klimawandel entwickeln und bundesweit an Volkshochschulen durchführen. Unterstützt wird dieses Vorhaben namens "Klimafit" durch die Robert Bosch Stiftung.

In Kooperation mit der Helmholtz-Klimainitiative REKLIM am Alfred-Wegener-Institut, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung und der DEKRA Hochschule für Medien findet am 13. Februar 2017 im Sputnik Kino in Berlin Kreuzberg eine Veranstaltung auf den 67. Internationalen Filmfestspielen in Berlin im Programm NATIVe statt.

In Kooperation mit der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) lud Bundespräsident Joachim Gauck zur Woche der Umwelt ein. 190 von einer Fachjury ausgewählte Bewerber durften nun am 7. und 8. Juni 2016 ihre Umwelt- und Nachhaltigkeitsprojekte im Park des Schlosses Bellevue vorstellen. Zu ihnen gehörte auch die Helmholtz-Klimainitiative REKLIM.

meereisportal.de gehört zu den 100 Preisträgern des bundesweiten Wettbewerbs „Ausgezeichnete Orte im Land der Ideen“ 2015. Entwickelt wurde es im Rahmen des Helmholtz-Verbundes Regionale Klimaveränderungen (REKLIM) als Gemeinschaftsprojekt der Universität Bremen und des Alfred-Wegener-Institutes, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung.

Seit Beginn der globalen Temperaturmessungen im Jahr 1880 hat sich die Erde um etwa 1°C erwärmt. Aber die Erwärmung ist nicht überall gleich. Sie ist besonders groß auf den Kontinenten und in höheren nördlichen Breiten.

Animationsfilm für die Wissensplattform meereisportal.de

REKLIM Regionalkonferenz 2017

Am 14.09.2017 findet die 7. REKLIM Regionalkonferenz "Klimawandel in Regionen" in Leipzig statt.
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REKLIM Report September 2017

Download (PDF)
Hardcopy des Report kann bei der Koordinierungsstelle angefordert werden.

REKLIM Special Issue

Sonderband Im Nachgang zur internationalen REKLIM-Konferenz "Our Climate - Our Future" in Zeitschrift POLARFORSCHUNG.
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